Erstmalig erwähnt wurde Rosenthal 1356 und ist damit vermutlich
der älteste Ortsteil der heutigen Gemeinde. Bis 1503 gehörte es
zu Böhmen, dann zu Sachsen.
Landschaftlich finden sich im gesamten oberen Bielatal über 60
Kletterfelsen. Die bizarre Felsenwelt um die Herkulessäulen
herum zieht jedes Jahr viele Besucher, insbesondere Kletterer
an.
Das 1994 aus den ehemals eigenständigen Gemeinden Rosenthal
(Oberhütten, Schweizermühle, Neidberg) und Bielatal (Raum,
Reichstein, Hermsdorf) begründete Rosenthal- Bielatal liegt
südlich von Königstein.
Der Ortsteil Bielatal liegt in
einem breiten Talkessel
Die Orte der Gemeinde können auf eine lange und wechselvolle
Geschichte zurück blicken. Wahrscheinlich sind der Erzabbau die
in dem Gebiet entstandenen Eisenhämmer die Ursprünge für die
Besiedlung des Tales. Auch die so genannte alte Tetschener
Straße, die durch Rosenthal führt, brachte eine sehr
wechselhafte Entwicklung für die Menschen des Dorfes.
Rosenthal
Erstmalig erwähnt wurde Rosenthal 1356 und ist damit vermutlich
der älteste Ortsteil der heutigen Gemeinde. Bis 1503 gehörte es
zu Böhmen, dann zu Sachsen.
Der Ortsteil Hermsdorf ist seit 1410 bekannt, während die
Siedlung Reichstein aus einem Eisenhammer östlich der Biela
entstand. 1933 wurden alle Dörfer zur Gemeinde Bielatal
vereinigt. 1948 wurde die im 19. Jahrhundert gegründete Siedlung
Raum nach Bielatal eingemeindet. In Oberhütten befand sich ein
Eisenhammer, der bis ins 18. Jh. betrieben wurde. Auch Neidberg
wurde aus einem Hammerwerk und einem Hammergut heraus
entwickelt. Die Ruine eines um 1700 errichteten Hohen Ofens ist
in Brausenstein zu betrachten.
Einen Aufschwung erlebte die Gemeinde zu Beginn des 19.
Jahrhunderts durch die Einrichtung einer Kaltwasserheilanstalt,
die auch von Angehörigen des europäischen Hochadels frequentiert
wurde.
Heute findet allerdings kein Kurbetrieb mehr statt. Der Ortsteil
Schweizermühle entwickelte sich um das Gasthaus Schweizermühle
und die darum herum 1838 und 1866 erbauten Kurhäuser.
Bizarre Felswelt
Landschaftlich
finden sich im gesamten oberen Bielatal über 60 Kletterfelsen.
Die bizarre Felsenwelt um die Herkulessäulen herum zieht jedes
Jahr viele Besucher, insbesondere Kletterer an. Schon in der
Entdeckerzeit der Sächsischen Schweiz war das Tal
Anziehungspunkt für Kletterer.