Im Jahr 1994 entstand durch Gemeindegebietsreform die heutige
Gemeinde Hohnstein mit den Ortsteilen Hohnstein, Ehrenberg,
Rathewalde, Lohsdorf, Goßdorf und Ulbersdorf. In der reizvollen
Landschaft findet der Besucher zahlreiche kleine Kirchen,
Bauernhöfe und auch einige gut erhaltene Umgebindehäuser.
Stadt Hohnstein liegt zu Füßen der gleichnamigen Burg und ist in
den letzten Jahrhunderten als Siedlung in das Tal gewachsen. Als
Stadt wird Hohnstein seit 1445 erwähnt. Die Burg hat eine sehr
wechselvolle Geschichte. verschiedener Besitzer. Wohl die
bekanntesten waren die Berken von der Duba, in deren Zeit sowohl
mit den Sachsen als mit den Böhmen Bündnisse geschlossen wurden.
Die Kirche in Hohnstein wurde von George Bähr 1728 erbaut.
Den Ruf als
Puppenspielerstadt begründete Max Jacob, der seit 1928 mit
seiner Puppenbühne in der Stadt tätig wurde.Von 1957 bis zu
seinem Tod 1967 war er Präsident der Weltorganisation der
Puppenspieler. Seit 1996 ist die Stadt Hohnstein Träger der
Puppenfestspiele, somit wird die Tradition des jährlichen
Puppenspielfestes fortgeführt. Bekannt ist auch der Hohnsteiner
Kasper.
Rund um Hohnstein
Unterhalb des
Burgfelsens findet man die Absperrmauer des ehemaligen
"Bärenzwingers"
Rund um
Hohnstein kann der Wanderer einmalige Aussichten aber auch
liebliche Täler und zerklüftete Felsen bewundern. Mehrere
Wanderwege und Touren laden ein, ein paar Stunden oder aber den
ganzen tag im Herzen des Nationalparks Sächsische schweiz zu
verbringen. Vom Polenztal aus, in dem Sie in der Gaststätte
"Polenztal" verweilen können, führen Wanderwege hinauf zu den
Aussichtspunkten und Höhen des Elbsandsteingebirges.
Der besondere Tipp:
Wolfgang
Berger
Sachsenberg-Siedlung 6a
D-01848 Hohnstein
Von Hohnstein
entlang des Halbenweges (Markierung grüner Strich) zum
Räumichtweg. Von dort entlang der Brandstraße (Markierung blauer
Strich) zur Brandaussicht. Vom Brand durch den tiefen Grund in
Richtung Hohnstein zum Dorfgrund hinauf nach Waitzdorf. Einem
Wegweiser folgend vom Waitzdorfer Rundweg (Markierung roter
Strich) zur Kohlmühle. Von der Kohlmühle durch das Sebnitztal
(Markierung roter Strich) bis zur Schwarzbachmündung über den
Mühlenweg nach
Altendorf.