Letzte Aktualisierung: 19.02.2011 Sächsische Schweiz Portal

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Elbsandsteingebirge

 

Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen wird auch als Sächsische Schweiz bezeichnet.
Strom aufwärts, südöstlich von Dresden verengt sich der breite Talkessel der Elbe immer mehr. An dessen östlichsten Rand liegt Pirna, das auch das "Tor zur Sächsischen Schweiz" genannt wird. Beiderseits der Elbe erstreckt sich die Erosionslandschaft mit ihren bizarren Felsformen.  Mit ihren Sandsteinfelsen, den Plateaus, tiefen Schluchten und Felsnadeln bietet die Sächsische Schweiz zu jeder Jahreszeit einen wild romantischen Anblick und Ausblick. Der Nationalpark umfasst die wertvollsten Teile dieser einmaligen Erosionslandschaft im Herzen Europas.

 

 

 

 
     

Impressionen einer Landschaft

     
 

 

           
 
             
 
SEHENSWERTES

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Bastei

Felsenbühne Rathen

Sebnitzer Kunstblume
Burg Stolpen
Schloss Weesenstein
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Marienkirche Pirna
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Fasching in der Sächsischen Schweiz
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GEMEINDEN in der Sächsischen Schweiz
Bad Gottleuba- Berggießhübel
Bad Schandau
Bahretal
Dohma
Dohna
Dürrröhrsdorf- Dittersbach
Gohrisch
Heidenau
Hohwald
Hohnstein
Kirnitzschtal
Königstein
Liebstadt
Lohmen
Müglitztal
Neustadt
Porschdorf
Pirna
Rathen
Rathmannsdorf
Reinhardtsdorf- Schöna
Rosenthal- Bielatal
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Stolpen
Struppen
 
 
Der Name Sächsische Schweiz entstand im 18.  Jahrhundert und soll auf die beiden Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff zurückzuführen sein. Diese fühlten sich von der Landschaft an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert, in dem ähnliche Landschaftsformen zu finden sind. Zuvor wurde der sächsische Teil des Elbsandsteingebirges lediglich als Meißner Hochland oder Meißnisches Oberland bezeichnet. Populär wurde die Bezeichnung durch die Veröffentlichungen von Wilhelm Lebrecht Götzinger. In seinen Büchern beschrieb er die Sächsische Schweiz und machte die Bezeichnung einem weiten Publikum bekannt.
 
 
Das sächsische Elbsandsteingebirge umfasst eine Sandsteinplatte, deren westliche Begrenzung etwa auf der Linie Dürrröhrsdorf- Pirna- Bad Gottleuba erstreckt. Die Sandsteinlandschaft grenzt im Norden auf der Linie zwischen Hohnstein und Hinterhermsdorf an die Nordwestlausitzer Vorberge. Die Grenze im Süden und Südosten verläuft entlang der tschechischen Grenze.
 
 

Die Sandsteinlandschaft wurde über Jahrmillionen durch die Elbe und ihre Nebenflüsse stark zerschnittene. Aufstrebenden Felswänden, Felstürmen und Nadeln sowie tief eingeschnittenen Gründen neben Riffen sind nur einige der vielgestaltigen Felsformen. Die Vielfalt in der Landschaft ist es, was die Sächsische Schweiz einmalig macht.

 
 
Unterschiedliche Abtragungsgrade der Sandsteintafel führen zu typischen verschiedenen Formen wie Tafelbergen oder Felsbändern in der Landschaft. Überschiebungen und Durchbrüche anderer Gesteine prägen das Bild. Granit oder Basalt über Sandstein gelegen, auch das findet man hier.

Diese Vielgestaltigkeit setzt sich fort im mikroklimatischen Nebeneinander von so unterschiedlichen Lebensräumen wie trockenen und extrem besonnten Felswänden und  kühlen feuchten Schluchten. Eine Wanderung durch den Uttewalder Grund bringt dies praktisch nahe.