
Am Rande der
Sächsischen Schweiz gelegen, dominiert die auf einer Basaltkuppe
erbaute mittelalterliche Burg mit ihren markanten Türmen aus
jeder Anfahrtsrichtung den Blick.
Am Anfang des 13.
Jahrhunderts wurde die Burg Stolpen erstmals geschichtlich
erwähnt. Bis in das 16. Jahrhundert gehörte die Burg den
Bischöfen von Meißen. Auf Basaltsäulen errichtet, wurde die Burg
durch ihren wohl berühmtesten Gast bekannt. Mit dem Namen
Stolpen verbindet sich das Schicksal der Gräfin Cosel. Seiner
Mätresse überdrüssig geworden, verbannte August der Starke die
Gräfin im Jahr 1716 auf diese Burg, auf der sie 49 Jahre
in Gefangenschaft lebte. Nach 28jähriger Haft stand es der Cosel
frei, die Burg zu verlassen, sie blieb jedoch weitere 21 Jahre
und wohnte von da an im berühmten nach ihr benannten Cosel Turm,
wo sie 85-jährig verstarb.
Eine ständige
Ausstellung erinnert an Ihre Lebensgeschichte und den 49
Jahre währenden Aufenthalt auf Stolpen.
Sie können nicht
nur das Burgleben der Cosel sondern die gesamte wechselvolle
Geschichte der Burg und der Region in den Anlagen erfahren.

Bei einem
ausgedehnten Burgrundgang in den Gemäuer, Türmen, Kellern und
Verliesen und einem der tiefsten in Basalt getriebenen
Brunnen der Erde lässt den mittelalterlichen Charakter der
Burganlage erlebbar werden.
Heute können auf
der Burg Stolpen eine Vielzahl von Angeboten genutzt werden.
Parken ist auf dem Marktplatz oder unterhalb des Burghotels
Stolpen möglich.
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