Das über 700 Jahre alte Stadt Wehlen zählt zu den
kleinsten Städten im Freistaat. Malerische alte Häuser, in
geschützter Lage an den Elbhängen gelegen, bieten dem
Erholungssuchenden Ruhe und Entspannung.
Stadt Wehlen ist auch beliebter Ausgangs- oder Endpunkt von
Wanderungen in die bizarre Felsenwelt des Elbsandsteingebirges.
Den Uttewalder Grund, der auch an heißen Sommertagen kühl und
schattig ist, muss man besucht haben.
Stadt Wehlen ist eine Kleinstadt in der Sächsischen Schweiz.
Die Stadt besteht aus den
Ortsteilen Dorf Wehlen, Pötzscha, Stadt Wehlen und Zeichen. Es
besteht ein regelmäßiger Fährverkehr über die Elbe zwischen
Stadt Wehlen und dem am linken Elbufer gelegenen Pötzscha. Die
Anlegestelle Wehlen Stadt wird in der Saison von Elbdampfern der
Weißen Flotte angefahren.
Erreichbar ist Wehlen über Struppen links- und über Pirna rechts
der Elbe. Der gut ausgebaute Elberadweg ermöglicht es auch dem
Ferntouristen mit dem Rad anzureisen. Mit der S- Bahn und dem
Dampfer kann der Gast ebenfalls von Dresden aus anreisen.
Am rechten Elbeufer
flussaufwärts von Pirna
gelegen, ist Stadt
Wehlen seit 1972 staatlich anerkannter Erholungsort.
Der Fluss prägte die Entwicklung des Ortes.
Die Einwohner lebten von
Schifferei, Handwerk und
Steinbrucharbeit.
1850 erreichte die Eisenbahn die Stadt. Seit der
Romantik
entwickelte sich auch ein erster
Tourismus.
Im Jahr 1860 gab es 48
Fremdenführer.
In den letzten Jahrhunderten hat die Stadt immer
wieder Schaden durch Hochwasser genommen. Insbesondere die
Hochwasser 1845 und 2002 hinterließen deutliche Spuren.
Besuchen Sie "Die
kleine Sächsische Schweiz", eine Miniaturparkanlage in Dorf
Wehlen.
Auf ca.2000 qm Freifläche sind
die bekanntesten Felsenformen und Ausflugsziele sowie die Elbe
nachgebildet. Gut ausgebaute Wege durch die Schauanlage
ermöglichen einen genauen Blick auf alle Bauwerke.
Der Ortsteil Pötzscha
Stadt Wehlen liegt an der Bahnlinie von Dresden nach Prag und
ist Ausgangspunkt von Wanderungen zu Zielen im
Elbsandsteingebirge. Dazu zählen die Bastei, die Felsenbühne
Rathen, die Bärensteine und Rauenstein sowie der Uttewalder
Grund.
Stadt Wehlen gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Lohmen/Stadt
Wehlen.
Die Geschichte der Stadt ist vor allem auch die
Geschichte der Burg, deren Ruine der Gast noch heute betreten
kann. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg fand im Jahr 1269
statt.
Im Jahr 1269 wurde auch
Wehlen erstmalig urkundlich erwähnt. Die Siedlung entstand im
Schutz einer Burg, die
Heinrich der Erlauchte
1245 vom
böhmischen
König
Ottokar
I.
erhielt. Bereits im Jahr 1346 wurde Wehlen Stadt Civitas
genannt. Die Burg wurde seit 1547 nicht mehr bewohnt, so dass
sie nach und nach verfiel.
Seit über 100 Jahren hat sich die Stadt Wehlen
zum Fremdenverkehrsort entwickelt.
Die Umgebung der Gemeinde ist vom Brechen des
Sandsteins geprägt. So ist es nicht verwunderlich, dass es in
dieser Gegend immer wieder zu Felsstürzen kam, die mehr oder
weniger große Auswirkungen nach sich zogen.
Der Schifferverein, der die traditionelle
Schifferfastnacht im Januar jeden Jahres durchführt, wurde
bereits 1810 gegründet. Der Umzug und der Schifferball gehören
in das Programm der Schifferfastnacht und ziehen immer wieder
viele Gäste aus nah und fern an. Die Sonnenwendfeiern und die
Wehlkirmes sind ebenfalls traditionelle Feste.
Wandertipp:
Von
Stadt
Wehlen entlang des Malerwegs bis
Hohnstein (13,5 km/ ca. 6 Stunden)
Von Stadt Wehlen aus zunächst zum "steinernen Tisch" von dem aus
(Markierung grüner Strich) über den Fremdenweg zur Bastei. Von
der Bastei den Basteiweg (Markierung
roter Punkt) hinunter zum Amselsee, von hier aus (Markierung
blauer Strich) bis Rathewalde.
Von Rathewalde parallel zur Straße Richtung Hockstein zum
Hocksteinparkplatz, von dem aus (Markierung blauer Strich) zum
Hockstein durch die Wolfsschlucht ins Polenztal. Durch das
Polenztal hindurch bis Hohnstein.