Rathmannsdorf befindet sich mit seinen fünf Ortsteilen im
Zentrum der Sächsischen Schweiz. Ein Teil des Ortes liegt im Tal
des Lachsbaches. Zu empfehlen ist ein Besuch der Forellenzucht.
Empfehlenswert ist der Rundwanderweg zum Hochplateau. Auf der
Hochebene hat man einen der schönsten Panoramablicke über das
Elbsandsteingebirge.
Rathmannsdorf gehört zu den kleineren Gemeinden
des Kreises und liegt westlich und nördlich von Bad Schandau. Die Ortsteile
Wendischfähre, Plan, Zauke, Gluto und Höhe ziehen sich von der
Mündung des Lachsbaches bis hinauf zur Ebenheit über Bad
Schandau.
Rathmannsdorf Höhe vom
Aussichtsturm
Der Ortsteil Höhe bietet einen
wunderschönen Panoramablick auf die einzigartigen Felsmassive
der Hinteren und Vorderen Sächsischen Schweiz.
Rathmannsdorf Höhe von Porschdorf
aus gesehen, im Hintergrund Großer Winterberg, Kaiserkrone und
Zirkelstein
Zwischen beiden Teilen des Nationalparkes
gelegen, ist Rathmannsdorf einer der landschaftlich
schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz.
Der Landkreis,
die Sächsische Schweiz und Rathmannsdorf sind um eine Attraktion
reicher. Ein behinderten- und altengerechter Zugang mit Aufzug
zum Ausblick in die herrliche Landschaft, wo in Deutschland ist
das für 1 € "Wartungsgebühr" möglich?
Der 15 m hohe
Aussichtsturm fällt nicht nur durch seine futuristische
Architektur auf, sondern auch durch die Ausstattung mit einem
Aufzug, damit ist es auch für Besucher mit Gehbehinderung
möglich die Aussicht auf das Elbsandsteingebirge zu genießen.
Das Panorama ist
wohl eines der schönsten in der Sächsischen Schweiz.
Kulturgut
Sehenswert sind auch die Brunnen, die in früheren
Jahren den Ortsteil Rathmannsdorfer Höhe mit Trinkwasser
versorgten. So auch ein Leierbrunnen, der bis 1917 mit Haspe und
Holzeimer betrieben wurde. Der Brunnen hat eine Tiefe von 18
Metern.
Sächsisch-Böhmische
Semmeringbahn
Durch die Gemeindeflur verläuft die
Eisenbahnlinie Bad Schandau- Sebnitz, die mit ihren sieben
Tunneln und den vielen Brücken zu den schönsten Strecken
überhaupt zählt. Die Sächsische Semmeringbahn ist daher nicht
nur Anziehungspunkt für Eisenbahnfans. Mit einer Länge von 377
Metern ist der Mühlberg- Tunnel der längste von sieben Tunneln
der Strecke nach Sebnitz.
Geschichte
Im Jahre 1445 wurde Rathmannsdorf
erstmals urkundlich erwähnt (Rademsdorff) und wurde in Form
eines Waldhufendorfs errichtet. Rathmannsdorf gehörte nach
seiner Gründung zur Herrschaft Hohnstein-Wildenstein, welche das
Geschlecht Birke von Dauba und Leipa besaß. 1467 wurde
Rathmannsdorf von der Stadt Schandau gekauft. 1569 erfolgte die
Rückgabe an das Amt Hohnstein, jedoch kam das Dorf 1602 erneut
an Bad Schandau zurück. Schließlich ging die Gerichtsbarkeit
über Rathmannsdorf 1852 an das Königreich Sachsen und es wurde
vom Gerichtsamt in Schandau verwaltet. Ab 1875 wurde das Dorf
von der Amtshauptmannschaft Pirna verwaltet. 1952 ging die
Verwaltung an den Landkreis Pirna und 1994 an den Landkreis
Sächsische Schweiz. 1937 wurde der bis dahin selbständige Ort
Wendischfähre eingemeindet.
Der Ortsname "Rathmannsdorf" hat sich im laufe seiner Geschichte
mehrfach geändert und es gab verschiedene Schreibweisen.
Folgende Schreibweisen sind aus historischen Quellen überliefert
[2]: 1445: Rademstorff, 1446: Radmenstorff, 1451: Ratmansdorff,
Rademastorff, 1547: Ransdorf, 1554: Randorf, 1598: Renßdorf,
1791: Rathmansdorf
(Quelle Wiki)