Das Gebiet der Gemeinde
Porschdorf besitzt eine flächenmäßige Ausdehnung von ca. 11
km² mitten in der vorderen Sächsischen Schweiz. Es erstreckt sich mit einem
Höhenunterschied bis zu 130 Metern aus dem Elb- und Lachsbachtal bis zu den Hochflächen um den
markanten Lilienstein.
Porschdorf mit den Ortsteilen Porschdorf, Prossen und
Walthersdorf liegt stromab von Rathmannsdorf und Bad Schandau
auf der rechten Elbseite. Die Gemeinde ist sowohl über
Bad Schandau als über Lohmen und Rathewalde wie über den
Elbradweg erreichbar.
Die Orte sind ideale
Ausgangspunkte für Wanderungen durch den Nationalpark
Sächsische Schweiz. Gut markierte Wanderwege und
Naturlehrpfade erwarten Sie.
Das Gebiet der Gemeinde
Porschdorf besitzt eine flächenmäßige Ausdehnung von ca. 11
km² mitten in der vorderen Sächsischen Schweiz.
Es erstreckt sich mit einem Höhenunterschied bis zu 130 Metern
aus dem Elb- und Lachsbachtal bis zu den Hochflächen um den
markanten Lilienstein.
Die einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft strahlt
einen besonderen Reiz aus und bietet vielfältige Möglichkeiten
zum Wandern, Klettern und zur Erholung in Ruhe und
Entspannung.
Ortsteil Porschdorf, im
Hintergrund die Schrammsteine
Alle Orte sind vom Fremdenverkehr geprägt, viele
Privatvermieter bieten preiswerte und gepflegte Unterkünfte
an. Zahlreiche Volks- und Vereinsfeste finden jährlich statt,
und die Besucher erwartet herzliche Aufnahme und Geselligkeit.
Der höchste
Punkt der Porschdorfer Flur ist der Lilienstein, der
imposanteste Tafelberg der Sächsischen Schweiz. Das markante
Felsmassiv übte wohl schon seit Jahrtausenden Anziehungskraft
auf die Menschen aus. Die unterhalb des Felsmassivs gelegene
Ebenheit ist durch eine Pappelallee gekennzeichnet, die so
genannte „Kaiserstrasse“, die Napoleon 1813 erbauen ließ.
Die Sächsische Semmeringbahn (Haltepunkt Porschdorf) führt Sie
auf einer landschaftlich reizvollen Eisenbahnstrecke von Bad
Schandau durch 7 Tunnel und über 34 Brücken durch das
romantische Sebnitztal nach Sebnitz und Neustadt.
Bundeswehrdepot
Ortsbild
prägend für die an der Elbe gelegene Gemeinde sind
die Lagergebäude, die heute von der Bundeswehr genutzt
werden.
Das
Objekt wurde von 1937- 1942 als Zweigbetrieb eines
Münchner Kraftfutterherstellers errichtet. Von 1940 bis
1945 produzierte das Werk Pferdefuttermittel für die
Wehrmacht. Nach einer kurzen Nutzung durch die
Getreidewirtschaft, wurde die Liegenschaft bereits 1951
als zentrales Versorgungslager der NVA genutzt. Von der
Übergabe an die Bundeswehr im Jahr 1990 bis heute werden
hier zentrale Aufgaben der Bereitstellung von Bekleidung
erfüllt.
Gut Prossen
Nach alten Schriften soll es
bereits vor etwa 750 Jahren auf dem Boden des jetzigen
Rittergutes ein, „mit einem Bolwerk verwahret gewesenes Schloss"
gegeben haben. Der vor 250 Jahren lebende Königsteiner Pfarrer
Süsse schrieb: „Thammo, ein uralter Besitzer des Schlosses Pruz,
itzo Prossen genannt, lebte im Jahr 1282.“
Die älteste bekannte Urkunde stammt vom 9. Mai 1412 berichtet
ebenfalls vom Rittergut, dass „Heinriche von Gryslow ozu
Prossentin gesessin“ hat.
Urkundlich erwähnt wird Prossen
als Herrschaftssitz bereits am 15. Mai 1412. Über fast 200 Jahre
scheint Prossen nur als Gut Erwähnung zu finden, bevor um 1840
etwa 100 Einwohner als Häusler gezählt wurden. Die Ortschaft
Prossen entstand erst nach und nach neben dem Rittergut.
Alljährlich
werden im Januar und Februar in den Orten des oberen Elbtales
(von Schmilka bis Stadt Wehlen) Schifferfeste gefeiert. Diese
Feste gehen auf eine über 100-jährige Tradition zurück, als sich
die Elbeschiffer bei zu gefrorenem Fluss die Zeit vertreiben
mussten.
Die Spitze dieses Umzuges bilden der Wassermann mit seinen
langen grünen Haaren, der Brezelmann, an dessen Anzug und
Zylinder Brezeln geheftet sind, welche die Kinder versuchen
abzureißen, begleitet und beschützt wird er von den bunten,
lustigen Fleckelmännern.