Letzte Aktualisierung: 19.02.2011 Sächsische Schweiz Portal

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Porschdorf

Das Gebiet der Gemeinde Porschdorf besitzt eine flächenmäßige Ausdehnung von ca. 11 km² mitten in der vorderen Sächsischen Schweiz. Es erstreckt sich mit einem Höhenunterschied bis zu 130 Metern aus dem Elb- und Lachsbachtal bis zu den Hochflächen um den markanten Lilienstein.

 

 
             
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
             
 
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Die Gemeinde und ihre Ortsteile

Porschdorf mit den Ortsteilen Porschdorf, Prossen und Walthersdorf liegt stromab von Rathmannsdorf und Bad Schandau auf der rechten Elbseite. Die Gemeinde ist sowohl über Bad Schandau als über Lohmen und Rathewalde wie über den Elbradweg erreichbar. Die Orte sind ideale Ausgangspunkte für Wanderungen durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. Gut markierte Wanderwege und Naturlehrpfade erwarten Sie.

Das Gebiet der Gemeinde Porschdorf besitzt eine flächenmäßige Ausdehnung von ca. 11 km² mitten in der vorderen Sächsischen Schweiz. Es erstreckt sich mit einem Höhenunterschied bis zu 130 Metern aus dem Elb- und Lachsbachtal bis zu den Hochflächen um den markanten Lilienstein. Die einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft strahlt einen besonderen Reiz aus und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Wandern, Klettern und zur Erholung in Ruhe und Entspannung.

Ortsteil Porschdorf, im Hintergrund die Schrammsteine

Alle Orte sind vom Fremdenverkehr geprägt, viele Privatvermieter bieten preiswerte und gepflegte Unterkünfte an. Zahlreiche Volks- und Vereinsfeste finden jährlich statt, und die Besucher erwartet herzliche Aufnahme und Geselligkeit.

 
 
Der Lilienstein

Der höchste Punkt der Porschdorfer Flur ist der Lilienstein, der imposanteste Tafelberg der Sächsischen Schweiz. Das markante Felsmassiv übte wohl schon seit Jahrtausenden Anziehungskraft auf die Menschen aus. Die unterhalb des Felsmassivs gelegene Ebenheit ist durch eine Pappelallee gekennzeichnet, die so genannte „Kaiserstrasse“, die Napoleon 1813 erbauen ließ.

 
 
 
 
 
 
 
 
             
 
SEHENSWERTES in der Sächsischen Schweiz

Festung Königstein

Bastei

Felsenbühne Rathen

Sebnitzer Kunstblume
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Landschloss Zuschendorf
Malerweg
Marie Louise Stoll´n
Nationalparkhaus Sächsische Schweiz
Nationalpark Sächsische Schweiz
Das Kirnitzschtal
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Fasching in der Sächsischen Schweiz
Obere Schleuse Hinterhermsdorf
Weifbergturm
Poststraßen
 
 
Semmeringbahn

Die Sächsische Semmeringbahn (Haltepunkt Porschdorf) führt Sie auf einer landschaftlich reizvollen Eisenbahnstrecke von Bad Schandau durch 7 Tunnel und über 34 Brücken durch das romantische Sebnitztal nach Sebnitz und Neustadt.

Bundeswehrdepot

Ortsbild prägend für die  an der Elbe gelegene Gemeinde sind die Lagergebäude, die heute von der Bundeswehr genutzt werden.

Das Objekt wurde von 1937- 1942 als Zweigbetrieb eines Münchner Kraftfutterherstellers errichtet. Von 1940 bis 1945 produzierte das Werk Pferdefuttermittel für die Wehrmacht. Nach einer kurzen Nutzung durch die Getreidewirtschaft, wurde die Liegenschaft bereits 1951 als zentrales Versorgungslager der NVA genutzt. Von der Übergabe an die Bundeswehr im Jahr 1990 bis heute werden hier zentrale Aufgaben der Bereitstellung von Bekleidung erfüllt.

Gut Prossen
 

Nach alten Schriften soll es bereits vor etwa 750 Jahren auf dem Boden des jetzigen Rittergutes ein, „mit einem Bolwerk verwahret gewesenes Schloss" gegeben haben. Der vor 250 Jahren lebende Königsteiner Pfarrer Süsse schrieb: „Thammo, ein uralter Besitzer des Schlosses Pruz, itzo Prossen genannt, lebte im Jahr 1282.“

Die älteste bekannte Urkunde stammt vom 9. Mai 1412 berichtet ebenfalls vom Rittergut, dass „Heinriche von Gryslow ozu Prossentin gesessin“ hat.

Urkundlich erwähnt wird Prossen als Herrschaftssitz bereits am 15. Mai 1412. Über fast 200 Jahre scheint Prossen nur als Gut Erwähnung zu finden, bevor um 1840 etwa 100 Einwohner als Häusler gezählt wurden. Die Ortschaft Prossen entstand erst nach und nach neben dem Rittergut.

 

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Schifferfastnacht Prossen

Alljährlich werden im Januar und Februar in den Orten des oberen Elbtales (von Schmilka bis Stadt Wehlen) Schifferfeste gefeiert. Diese Feste gehen auf eine über 100-jährige Tradition zurück, als sich die Elbeschiffer bei zu gefrorenem Fluss die Zeit vertreiben mussten.

Die Spitze dieses Umzuges bilden der Wassermann mit seinen langen grünen Haaren, der Brezelmann, an dessen Anzug und Zylinder Brezeln geheftet sind, welche die Kinder versuchen abzureißen, begleitet und beschützt wird er von den bunten, lustigen Fleckelmännern.