Letzte Aktualisierung: 19.02.2011 Sächsische Schweiz Portal

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Müglitztal

Die Gemeinde Müglitztal wurde im Jahr 1994 durch Vereinigung der bis dahin selbstständigen Orte Burkhardswalde, Maxen, Mühlbach und Weesenstein gebildet. Die Ortschaft zieht sich beiderseits der Müglitz südlich von Dohna bis zur Kreisgrenze ins Osterzgebirge hin. Infolge seiner Lage im engsten Teil des Müglitztals wurde die Gemeinde in den letzten Jahrhunderten mehrfach schwer vom Hochwasser betroffen. Zuletzt im Jahr 2002, als sich am 12./ 13. August die Wassermassen durch den Ort wälzten.

 
             
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
             
 
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Die Gemeinde und ihre Ortsteile

Die Gemeinde Müglitztal wurde im Jahr 1994 durch Vereinigung der bis dahin selbstständigen Orte Burkhardswalde, Maxen, Mühlbach und Weesenstein gebildet. Die Ortschaft zieht sich beiderseits der Müglitz südlich von Dohna bis zur Kreisgrenze ins Osterzgebirge hin.

Der bekannteste Ort der Gemeinde ist unzweifelhaft Weesenstein.

Aus dem Ortsteil Burkhardswalde stammt das weit über Sachsen hinaus bekannte Margonwasser.

Der Ortsteil Maxen liegt etwa 15 Kilometer von Dresden entfernt. Vom ca. 400 Meter hohen Finckenfang bietet sich bei klarem Wetter ein herrlicher Panoramablick. In Maxen ist ein ehemaliges Schloss zu finden, in dem der damalige Besitzer als Kunstmäzen zahlreiche Gelehrte und Künstler um sich scharte. Unter anderen weilten Robert und Clara Schumann an diesem Ort. Bekannt ist sicher auch der so genannte „Finckenfang“. Im siebenjährigen Krieg wurden in Maxen während einer Schlacht, an der 15.000 Preußen und 32.000 Österreicher beteilgt waren, der General von Finck und sein Korps gefangen. Auch in dieser Gegend findet man die Überreste von Kalköfen, die auf den Abbau von Marmor und Kalkstein hindeuten. Um den Marmor entspann sich eine jahrelange Verhandlung zwischen den Besitzern der Flur und dem Sächsischen Königshaus. Das kostbarste Stück dürfte wohl eine Säule aus Maxener Marmor sein, die August dem Papst in Rom schenkte.

 
 

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Schloss Weesenstein

 

Das Schloss Weesenstein mit seinem Schlossgarten wurde in den letzten Jahren liebevoll rekonstruiert und erstrahlt heute wieder in alter Schönheit. Infolge seiner Lage im engsten Teil des Müglitztals wurde die Gemeinde in den letzten Jahrhunderten mehrfach schwer vom Hochwasser betroffen. Zuletzt im Jahr 2002, als sich am 12./ 13. August die Wassermassen durch den Ort wälzten.

 

Kalköfen

Über Jahrhunderte bestimmte der Kalkabbau und das Brennen von Kalk das Leben in Maxen und den Gemeinden der Umgebung. Schon die ersten Siedler haben um 1300 diese Technologie in der Region angewandt. Im Bild ist ein Rumfordofen zu sehen. In Maxen selbst ist ein liebevoll rekonstruierter Ofen zu besichtigen.

 
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