Lohmen, um 1292 erstmals urkundlich erwähnt, ist
slawischen Ursprungs. In den Ortsteilen Lohmen, Daube, Doberzeit,
Mühlsdorf und Uttewalde leben über 3.000 Einwohner. Die Gemeinde
liegt nordöstlich von Pirna. Die Dorfkirche wurde im Jahre der Französischen
Revolution, 1789, von einem Lehrling des Erbauers der Dresdner
Frauenkirche George Bähr erbaut. Zudem ist sie mit 835
Sitzplätzen der größte Sakralbau der Sächsischen Schweiz und
eine der größten Dorfkirchen in Sachsen.
Lohmen, um 1292 erstmals urkundlich erwähnt, ist
slawischen Ursprungs.
Der Ortsname wird
vom altslawischen lomu = Steinbruch abgeleitet. Viele bedeutende
Bauwerke Dresdens, z.B. die Frauenkirche, wurden aus Lohmener
Sandstein erbaut.
In den Ortsteilen Lohmen, Daube, Doberzeit, Mühlsdorf und
Uttewalde leben über 3.000 Einwohner. Die Gemeinde liegt
nordöstlich von Pirna.
Im Wesenitzgrund befinden sich viele Mühlen, die
teilweise seit Jahrhunderten betrieben werden. Eine der
bekanntesten Mühlen ist die Lochmühle im Ortsteil Mühlsdorf. Ein
alter Wanderweg führt von der Lochmühle über Lohmen und den
Uttewalder Grund zur Bastei. Im Jahr 1846 hielt sich
Richard Wagners in der Mühle auf. Im Grund der Wesenitz steht
auch ein Denkmal des Komponisten.
Das Schloss Lohmen, das über der Wesenitz erbaut
worden ist, wurde in den letzten Jahren aufwendig saniert und
ist heute Sitz der Gemeindeverwaltung.
Lohmen ist ein bekannter Urlaubsort. Zum Lohmener
Gebiet gehört die Bastei, die Felsenburg Neurathen und die
Lohmener Klamm im Wesenitztal sowie die ehemalige Lochmühle mit
dem Richard-Wagner-Denkmal und das Wasserkraftwerk Daubemühle.
Im wildromantischen Uttewalder Grund ist das Uttewalder Tor ein
beliebtes Ausflugsziel. Die Bastei mit der Basteibrücke sind
wohl weit über die gemeinde und den Kreis hinaus bekannt. Im
Basteigebiet befinden sich auch die Reste der mittelalterlichen
Felsenburg Neurathen. In Kriegszeiten war das Gebiet oftmals
letzte Zuflucht für die Einwohner der umliegenden Dörfer.
Die Dorfkirche wurde im Jahre der Französischen
Revolution, 1789, von einem Lehrling des Erbauers der Dresdner
Frauenkirche George Bähr erbaut und hat ihr baugleiches
Gegenstück in Uhyst am Taucher. Eine architektonische
Besonderheit ist die hier angewendete untypische Bauweise mit
Seitenturm und Altar-Kanzel-Orgel in einer Linie. Zudem ist sie
mit 835 Sitzplätzen der größte Sakralbau der Sächsischen Schweiz
und eine der größten Dorfkirchen in Sachsen.