Königstein besteht aus den Ortsteilen Königstein, Pfaffendorf
und Leupoldishain. Am Fuße des Königsteins unterhalb der
gleichnamigen Festung gelegen, zählt die Stadt zu den
beliebtesten Ausflugsorten.
Der Ortsteil Pfaffendorf wurde 1994 nach Königstein
eingemeindet. Pfaffendorf unterhalb des Pfaffensteins gelegen,
ist durch die Barbarine, eine Felsnadel, die der Sage nach durch
Versteinerung eines ungehorsamen Mädchens entstanden ist,
bekannt.
Wann Königstein entstand ist nicht ganz geklärt, urkundliche
Erwähnung fand meist die Festung Königstein. 1404 wurde die
Stadt erstmalig als Siedlung urkundlich erwähnt. Die Gemeinde
gliedert sich in die Ortsteile Königstein, Pfaffendorf und
Leupoldishain.
Die Stadt Königstein gehört zu den bekanntesten Orten in der
Sächsischen Schweiz. Am Fuße des Königsteins unterhalb der
gleichnamigen Festung gelegen, zählt die Stadt zu den
beliebtesten Ausflugsorten. Königstein erreicht man mit Bahn,
Bus, Dampfer oder mit dem PKW. Auch über den Elberadweg ist
Königstein für den Radwanderer gut und bequem erreichbar.
Ein Blick von der Festung auf
das Städtchen Königstein
Der Ortsteil Pfaffendorf wurde 1994 nach Königstein
eingemeindet. Pfaffendorf unterhalb des Pfaffensteins gelegen,
ist durch die Barbarine, eine Felsnadel, die der Sage nach durch
Versteinerung eines ungehorsamen Mädchens entstanden ist,
bekannt. Leupoldishain ist bekannt durch die Wismut.
Die Festung
Königstein ist neben der Bastei das wohl bekannteste
Ausflugsziel im Elbsandsteingebirge. Jährlich zieht sie
Hunderttausende in ihren Bann. Ein Besuch dieser
geschichtsträchtigen Stätte gehört zum Pflichtprogramm für jeden
Besucher. Wer noch etwas Unterhaltung mag, besucht zum Essen die
Kasematten.
Barbarine
Die Barbarine am
Pfaffenstein
Die Barbarine ist eine 42,7 m hohe Felsnadel am Pfaffenstein.
Sie gilt als das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Die
Barbarine ist am 19. September 1905 erstmals bestiegen worden:
Der in Sachsen kletternde Rudolf Fehrmann und der Amerikaner
Oliver Perry-Smith waren die ersten, und sie bezwangen die
steile Felsnadel mit ihren Vorsprüngen ohne künstliche
Hilfsmittel. Am Vortage hatten sie es bereits bis kurz vor dem
Gipfel geschafft, waren aber zu erschöpft, um den letzten
Vorsprung (den „Kopf“) sicher zu schaffen.
Der Sage nach ist die Barbarine eine versteinerte Jungfrau, das
„immerwährende Merkmal eines Strafgerichts, nach welchem es
geschehen seyn soll, daß eine Mutter ihre Tochter Sonntags habe
heißen in die Kirche gehen, die Tochter aber sey währender
Kirche auf den Pfaffstein in die Heydelbeere gegangen, und als
sie die Mutter daselbst angetroffen, habe sie die Tochter im
Zorn verwünschet, daß sie müsse auf der Stelle zum Stein werden;
worauf solches augenblicklich also geschehen, und daher diese
zum Stein gewordene Jungfer auf immer allhier stehe, und mit
ihrem Steinbilde alle ungehorsame Kinder warne.“
Seit 1975 gibt es ein Kletterverbot – Blitzeinschläge,
Verwitterung und auch Kletterer haben die Sicherheit und
Standfestigkeit der Jungfrau gefährdet. Das geologische
Naturdenkmal wird nun nur noch ausnahmsweise bestiegen – meist
von Geologen und Wissenschaftlern, die weitere Schäden abwenden
wollen.
Quelle:www.wikipedia.org