Heidenau liegt zwischen
Dresden und Pirna am linken Elbufer beiderseits der Mündung der Müglitz.
Die bedeutsamste Sehenswürdigkeit Heidenaus ist der
Großsedlitzer Barockgarten, der 1719 bis 1723 durch Graf
Wackerbarth angelegt wurde.
Urkundlich wird Heidenau im Jahr 1347 erstmals
nachgewiesen.
Das heutige Heidenau entstand durch Eingemeindung der Dörfer
Gommern, Mügeln, Großsedlitz, Kleinsedlitz und Wölkau im Zuge
der Industrialisierung ab 1900. Das bedingt, dass der Besucher
heute kein eigentliches Stadtzentrum vorfindet.
Die Orte Mügeln, Heidenau und Gommern vereinigten
sich im Jahr 1920 zu einer Großgemeinde. 1923 kam der Ort
Großsedlitz dazu. Von dem Dorf Meuscha, 1378 erstmalig erwähnt,
im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört, existiert heute
nur noch der Flurname "Meuscha".
Bei der Gründung
1920 erreichte Heidenau eine Einwohnerzahl von 16.000
Menschen.1924 wurde Heidenau das Stadtrecht verliehen.
Einer der zentralen
Gebäudekomplexe ist die so genannte Drogenmühle in der Nähe des
Rathauses. Heute beherbergt das Gebäude eine gleichnamige
Gaststätte in deren Innenhof es sich im Sommer trefflich feiern
lässt.
Die bedeutsamste Sehenswürdigkeit Heidenaus ist der
Großsedlitzer Barockgarten, der 1719 bis 1723 durch Graf
Wackerbarth angelegt wurde.
Die zwölf Hektar große Park- und Gartenanlage,
auch als "Perle" Heidenaus bezeichnet, mit ihren zahlreichen
Balustraden, Skulpturen, Putten, Blumenrabatten und
Wasserspielen ist heute noch in ihren Grundstrukturen erhalten
und ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher aus dem In- und
Ausland.
Später wurde der Garten durch August dem starken erworben und
weiter ausgebaut. Vollendet wurden die Pläne des Königs jedoch
nie. Mit seinem Park und den zahlreichen Figurengruppen, den
Wasserspielen und der Orangerie bietet dieses Kleinod viele
Möglichkeiten zu entspannen.