Die Gemeinde Gohrisch liegt im
Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz und umfasst die Orte
Kurort Gohrisch, Papstdorf, Cunnersdorf und Kleingießhübel.
Der Gemeindename ist abgeleitet von dem altslawischen Wort gora
"Berg". Die älteste bekannte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1437.
Die Gemeinde Gohrisch liegt mitten im
Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz und umfasst die Orte
Kurort Gohrisch, Papstdorf, Cunnersdorf und Kleingießhübel.
Der Luftkurort Gohrisch hat in den letzten Jahren
einiges unternommen, um seinen Gästen nicht nur in der
Sommerfrische sondern während aller Jahreszeiten Angebote
unterbreiten zu können. Die Tradition reicht weit zurück,
bereits 1869 wurde vom damaligen Besitzer von „Annas Hof“ eine
Herberge für die Städter eingerichtet. Malerisch am Fuße des
Gohrischs gelegen, umgeben von Wäldern und Grünland, bietet die
Gemeinde reichlich Möglichkeit zur Erholung und Entspannung vom
Alltagsstress.
Der Ort Papstdorf ist heute ebenfalls weitgehend
touristisch orientiert. Der Papststein bietet eine großartige
Aussicht für den Besucher. Neben seltenen Pflanzen, wie etwa
Moosen und Farnen, sind auch die von einem Felssturz im Jahr
1972 zurück gebliebenen Spuren für den Besucher interessant. Auf
einem rund um die Gemeinde befindlichen Wegenetz kann sich der
Gast die einmalige Landschaft erwandern.
Bereits im 13. Jahrhundert wurde im Zuge der
großen Rodungen, bei denen Siedlungsflächen für Neusiedler
entstanden die Ortschaft Cunnersdorf begründet. Mit der
Übertragung der niederen Gerichtsbarkeit entstand die heutige
Gaststätte Erbgericht, die zu den imposantesten Gebäuden des
Ortes zählt. Cunnersdorf ist fränkischen Ursprungs und zählt zu
den ältesten sächsischen Forstrevieren.
Der Forsthof als ehemaliger Sitz der
kurfürstliche Forstverwaltung wurde um 1600 errichtet und kann
noch heute betrachtet werden.
Wandertipp I:
Von Kurort
Gohrisch bis Weißig (11,5 km/ ca. 6 Stunden)
Von Kurort
Gohrisch auf dem Muselweg (Markierung gelber Punkt) über den
Jagdtstein und den Königsweg nach Pfaffendorf.
Dort bis zum Pfaffenstein (Markierung roter Punkt), durch
das Nadelöhr über den Klammweg zum Quirl bis zum Sportplatz
Pfaffendorf. Von dort (Markierung grüner Punkt) nach
Königstein, wo über den Latzweg (Markierung blauer Strich)
der Weg zum Fuß der Festung Königstein führt. Im
westlichen Bereich der Festung (Markierung roter Punkt) gelangt
man zur alten Festungsstraße, einer Unterführung, von der
aus (Markierung gelber Strich) man zum Kanonenweg kommt.
Die Markierung roter Punkt führt zum Schloss Thürmsdorf,
durch den Ort, von dem der Weg (Markierung gelber Strich) weiter
nach Weißig führt.