Dürrröhrsdorf-
Dittersbach mit den Ortsteilen Wünschendorf, Elbersdorf,
Porschendorf, Stürza und Dobra liegen im Nordwesten des
Kreises. Die einzelnen Ortsteile sind zwischen 1247 und 1412
erstmalig urkundlich erwähnt. In Dittersdorf wirkte ab 1830 die
Familie von Quand. Johann Gottlob v. Quand erwarb das
Rittergut mit den dazu gehörenden Dörfern Dittersbach und
Dürrröhrsdorf. Der Rittergutsbesitzer und Kunstmäzen gestaltete
das Schloss neu und ließ auf der Schönen Höhe einen Turm
errichten.
Dürrröhrsdorf-
Dittersbach mit den Ortsteilen Wünschendorf, Elbersdorf,
Porschendorf, Stürza und Dobra liegen im Nordwesten des
Kreises. Die einzelnen Ortsteile sind zwischen 1247 und 1412
erstmalig urkundlich erwähnt. Das heutige Gemeindegebiet liegt
nördlich der Kreisstadt Pirna, grenzt westlich an das
Schönfelder Hochland, östlich an das Stolpener Hügelland und
im Norden an den Karswald.
In Dittersdorf wirkte ab 1830 die
Familie von Quand. Johann Gottlob v. Quand erwarb das
Rittergut mit den dazu gehörenden Dörfern Dittersbach und
Dürrröhrsdorf. Der Rittergutsbesitzer und Kunstmäzen
gestaltete das Schloss neu und ließ auf der Schönen Höhe
einen Turm errichten. Im Inneren des Turmes findet man die
mittlerweile restaurierten Fresken zu Goethes Erlkönig und
König von Thule. Der Turm ist eine beliebte Ausflugsstätte.
Das Schloss ging
1925 an die Stadt Dresden. Seit der Wende liegt das Schloss
Dittersbach, in dem in guten Zeiten u.a. Ludwig Richter,
Richard Wagner und Ernst Ritzschel zu Gast waren, im
Dornröschenschlaf.
Der
Rittergutsbesitzer und Kunstmäzen Johann Gottlob v. Quand
ließ auf der Schönen Höhe einen Turm errichten. Im Inneren
des Turmes findet man die mittlerweile restaurierten Fresken zu
Goethes "Erlkönig", "Der
Sänger", "Der Fischer", "Geistergruß", "Der König in Thule"
sowie zum "Märchen von der grünen Schlange".
Der Turm ist eine beliebte Ausflugsstätte. Eine
Gaststätte lädt zum
Verweilen ein.
Schloss Dittersbach
Johann Gottlob
v. Quand erwarb das Rittergut mit den dazu gehörenden Dörfern
Dittersbach und Dürrröhrsdorf. Der Rittergutsbesitzer und
Kunstmäzen gestaltete das Schloss neu.
Das Schloss ging
1925 an die Stadt Dresden. Seit der Wende liegt das Schloss
Dittersbach, in dem in guten Zeiten u. a. Ludwig Richter,
Richard Wagner und Ernst Ritzschel zu Gast waren, im
Dornröschenschlaf.
Kennen Sie das
Lieblingstal? Als markantes Bauwerk ist die 1840 im
neugotischen Stil errichtete Hubertuskapelle am Eingang des
Tales hervorzuheben.
Am 10. September
2006 wurde die Stätte der Öffentlichkeit zurückgegeben.
In einem ökumenischen kirchlichen Festakt wurde die Kapelle am
Tag des Offenen Denkmals geweiht.
Nur durch einen Rundweg über die wieder zu erschließenden
Wanderwege lässt sich richtig nachvollziehen, wie die Kapelle
und das Lieblingstal in das Dittersbacher Ensemble von
Wesenitzgrund und Schullwitztal, von Dorfkirche, Schloss und
Schöner Höhe eingebunden sind.
König Anton
Zum Gedenken an den Stifter
der
ersten Sächsischen Verfassung von 1831, König Anton,
den Gerechten, ließ der große Kunstmäzen Johann Gottlob von
Quandt eine Büste des Königs im Lieblingstal Dittersbach
aufstellen.
Die Skulptur wurde von
Ernst Rietschelentworfen, in Eisenguss gefertigt und auf
einem Sandsteinsockel aufgestellt. Seit Anfang des 20.
Jahrhunderts ist das Denkmal spurlos verschwunden.
Angesichts der Bedeutung des ersten Schrittes Sachsen zur
modernen demokratischen Staatsform beabsichtigt der Quandt-
Verein e.V., das Denkmal nach historischem Vorbild wieder zu
errichten.