Letzte Aktualisierung: 19.02.2011 Sächsische Schweiz Portal

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Dürrröhrsdorf Dittersbach

Dürrröhrsdorf- Dittersbach mit den Ortsteilen Wünschendorf, Elbersdorf, Porschendorf, Stürza und Dobra liegen im Nordwesten des Kreises. Die einzelnen Ortsteile sind zwischen 1247 und 1412 erstmalig urkundlich erwähnt. In Dittersdorf wirkte ab 1830 die Familie von Quand. Johann Gottlob v. Quand erwarb das Rittergut mit den dazu gehörenden Dörfern Dittersbach und Dürrröhrsdorf. Der Rittergutsbesitzer und Kunstmäzen gestaltete das Schloss neu und ließ auf der Schönen  Höhe einen Turm errichten.

 
             
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
             
 
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Die Gemeinde und ihre Ortsteile

Dürrröhrsdorf- Dittersbach mit den Ortsteilen Wünschendorf, Elbersdorf, Porschendorf, Stürza und Dobra liegen im Nordwesten des Kreises. Die einzelnen Ortsteile sind zwischen 1247 und 1412 erstmalig urkundlich erwähnt. Das heutige Gemeindegebiet liegt nördlich der Kreisstadt Pirna, grenzt westlich an das Schönfelder Hochland, östlich an das Stolpener Hügelland und im Norden an den Karswald.

 

In Dittersdorf wirkte ab 1830 die Familie von Quand. Johann Gottlob v. Quand erwarb das Rittergut mit den dazu gehörenden Dörfern Dittersbach und Dürrröhrsdorf. Der Rittergutsbesitzer und Kunstmäzen gestaltete das Schloss neu und ließ auf der Schönen  Höhe einen Turm errichten. Im Inneren des Turmes findet man die mittlerweile restaurierten Fresken zu Goethes Erlkönig und König von Thule. Der Turm ist eine beliebte Ausflugsstätte.

Das Schloss ging 1925 an die Stadt Dresden. Seit der Wende liegt das Schloss Dittersbach, in dem in guten Zeiten u.a. Ludwig Richter, Richard Wagner und Ernst Ritzschel zu Gast waren, im Dornröschenschlaf.

 
 

Ortsteile

Dürrröhrsdorf- Dittersbach , Wünschendorf, Elbersdorf, Porschendorf, Stürza und Dobra

Dürrröhrsdorf- Dittersbach

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Schöne Höhe

 Der Rittergutsbesitzer und Kunstmäzen Johann Gottlob v. Quand  ließ auf der Schönen  Höhe einen Turm errichten. Im Inneren des Turmes findet man die mittlerweile restaurierten Fresken zu Goethes "Erlkönig",  "Der Sänger", "Der Fischer", "Geistergruß", "Der König in Thule" sowie zum "Märchen von der grünen Schlange". Der Turm ist eine beliebte Ausflugsstätte. Eine Gaststätte lädt zum Verweilen ein.

 

Schloss Dittersbach

Johann Gottlob v. Quand erwarb das Rittergut mit den dazu gehörenden Dörfern Dittersbach und Dürrröhrsdorf. Der Rittergutsbesitzer und Kunstmäzen gestaltete das Schloss neu.

Das Schloss ging 1925 an die Stadt Dresden. Seit der Wende liegt das Schloss Dittersbach, in dem in guten Zeiten u. a. Ludwig Richter, Richard Wagner und Ernst Ritzschel zu Gast waren, im Dornröschenschlaf.

 

 
Lieblingstal
Hubertuskapelle im Lieblingstal
Kennen Sie das Lieblingstal? Als markantes Bauwerk ist die 1840 im neugotischen Stil errichtete Hubertuskapelle am Eingang des Tales hervorzuheben. Am 10. September 2006 wurde die Stätte der Öffentlichkeit  zurückgegeben. In einem ökumenischen kirchlichen Festakt wurde die Kapelle am Tag des Offenen Denkmals geweiht. Nur durch einen Rundweg über die wieder zu erschließenden Wanderwege lässt sich richtig nachvollziehen, wie die Kapelle und das Lieblingstal in das Dittersbacher Ensemble von Wesenitzgrund und Schullwitztal, von Dorfkirche, Schloss und Schöner Höhe eingebunden sind.
König Anton

Zum Gedenken an den Stifter der ersten Sächsischen Verfassung von 1831, König Anton, den Gerechten, ließ der große Kunstmäzen Johann Gottlob von Quandt eine Büste des Königs im Lieblingstal Dittersbach aufstellen.

Die Skulptur wurde von
Ernst Rietschel entworfen, in Eisenguss gefertigt und auf einem Sandsteinsockel aufgestellt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist das Denkmal spurlos verschwunden.

Angesichts der Bedeutung des ersten Schrittes Sachsen zur modernen demokratischen Staatsform beabsichtigt der Quandt- Verein e.V., das Denkmal nach historischem Vorbild wieder zu errichten.