Dohna ist am Eingang zum Müglitztal südlich von Heidenau,
zwischen Dresden und Pirna gelegen. Die historische Altstadt
findet man auf dem so genannten Taschenberg, die Unterstadt
liegt im Tal der Müglitz. Wenige Orte können auf eine so lange
und bewegte Geschichte zurück blicken wie die Stadt Dohna. So
wurde dann "Donin" in diesem Zusammenhang bereits 1040 erstmals
erwähnt.
Besonders
markant ist die St. Marienkirche, eine spätgotische
dreischiffige Hallenkirche aus dem Jahre 1489, die Dohna
überragt.
Dohna ist
am Eingang zum Müglitztal südlich von Heidenau, zwischen Dresden
und Pirna gelegen. Die historische Altstadt findet man auf dem
so genannten Taschenberg, die Unterstadt liegt im Tal der
Müglitz.
Dohna ist einer der ältesten Orte in Sachsen. Die Ursprünge
gehen zurück bis in die Bronzezeit. Die Höhensiedlungen auf dem
Robisch und dem Burgberg wurden zum Schutz des
vorgeschichtlichen Fernverkehrsweges "Kulmer Steig" errichtet,
später überbaut von slawischen Burgwallanlagen und schließlich
der Burg Dohna, die vermutlich im 10. Jahrhundert angelegt und
erstmals 1040 erwähnt wurde. Beide Burganlagen sind heute als
Bodendenkmal geschützt.
In den letzten Jahren hat sich die Einwohnerzahl der Stadt durch
Eingemeindungen erhöht. Das Gewerbegebiet, welches Anfang
der 90er Jahre errichtet worden ist, hat sich gut entwickelt und
bietet zahlreiche moderne Arbeitsplätze.
Einen Blick des Besuchers wert ist der Marktplatz, mit Kirche
und der dahinter liegenden Burgruine und dem Altstadtkern.
Der historische, in den letzten Jahren liebevoll wieder
hergestellte Marktplatz. Im Hintergrund die Marienkirche.
Die Ostseite des
Marktplatzes mit Postmeilensäule
Burg Dohna
Die Burg Dohna, deren Überreste man heute noch ansehen kann,
muss eine gewaltige Anlage gewesen sein. Sie stand am so
genannten Kulmer Steig an strategisch günstiger Stelle am Weg
Richtung Böhmen über das Gebirge.
So wurde dann "Donin" in diesem Zusammenhang bereits 1040
erstmals erwähnt. Die Burg und die Burggrafen zu Dohna fanden in
den nächsten Jahrhunderten immer wieder Erwähnung in den
Geschichts-büchern. Mit der "Dohnaer Fede" 1402 endet die
Geschichte der Burg wie die ihrer streitbaren Grafen.