Letzte Aktualisierung: 19.02.2011 Sächsische Schweiz Portal

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Dohma

Die heutige Gemeinde Dohma liegt südlich von Pirna und besteht aus den Ortsteilen Dohma, Cotta und Goes. Die Gemeinde Dohma entstand nach der letzten Gemeindegebietsreform aus den Gemeinden Dohma und Cotta.  Mit seiner Basaltkuppe ist das Wahrzeichen von Cotta. Die Basaltspitze des "Cottaer Spitzberges" erreicht eine Höhe von 390 m, ist weit ins Land sichtbar und auch ein guter Aussichtspunkt.

 
             
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
             
 
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Die Gemeinde und ihre Ortsteile

Die heutige Gemeinde Dohma liegt südlich von Pirna und besteht aus den Ortsteilen Dohma, Cotta und Goes. Die Gemeinde Dohma entstand nach der letzten Gemeindegebietsreform aus den Gemeinden Dohma und Cotta.

Wichtige Erwerbsquelle in der Vergangenheit und teilweise noch in der Gegenwart ist das Brechen von Sandstein. Der Sandstein war und ist ein begehrter und hochwertiger Baustoff. Schloss und Kirche in Großcotta bilden ein sehenswertes Ensemble.

Dohma und Goes

Das Gründungsjahr der Gemeinde Dohma liegt im 14. Jahrhundert, nach dem durch Heinrich dem I. von Meißen der sächsische Osten mit Bauern aus dem Westen besiedelt wurde. Ein "Locator", der spätere Ortsgründer, warb im Westen überzählige Bauernsöhne für die Siedlung an. Er wurde im neuen Dorfe Dorfrichter und empfing als Abfindung das Erbgericht mit Alkoholausschank. Das Richteramt war erblich. Jeder der Kolonisten bekam eine Hufe, das hieß, so viel Land, daß er mit seiner Familie davon leben konnte. Im Grundbuch läßt sich noch heute die Form dieser Gehöfte nachweisen.
 

Die Dorfanlage von Goes als Rundling ist noch heute gut erkennbar.

Die Dörfer Dohma und Goes vereinigten sich bereits 1994. Die Siedlungsform von Goes ist ein typischer Rundling mit Dorfteich in der Mitte. Die Siedlungsform des Rundlings ist im Landkreis Sächsische Schweiz nur an wenigen Stellen zu finden.

Schloss und Kirche in Großcotta bilden ein sehenswertes Ensemble.

 

Cotta

Ursprünglich war Cotta in Groß- und Kleincotta unterteilt. Im Jahr 1950 erfolgte der Zusammenschluss der Dörfer. Die Gründung von Großcotta geht auf das Jahr 1307 zurück. Auf Grund seiner Lage an einem alten Handelsweg, war das Dorf häufig den Auswirkungen von Truppenbewegungen ausgesetzt.

Wenn man nach einem Wahrzeichen des Ortsteiles Cotta sucht, so findet man ihn im "Cottaer Spitzberg".

Schloss Cotta

Schloss Cotta im Ortsteil Großcotta. Das Schloss wurde im Jahr 1650 erbaut und erhielt im Jahr 1840 sein heutiges Aussehen. Schloss und Kirche in Großcotta bilden ein sehenswertes Ensemble.

 
Cottaer Spitzberg

Der Cottaer Spitzberg aus Richtung Krietzschwitz gesehen

 Mit seiner Basaltkuppe ist das Wahrzeichen von Cotta. Die Basaltspitze des "Cottaer Spitzberges" erreicht eine Höhe von 390 m, ist weit ins Land sichtbar und auch ein guter Aussichtspunkt.

 

Sandsteinbruch

 

Wichtige Erwerbsquelle in der Vergangenheit und teilweise noch in der Gegenwart ist das Brechen von Sandstein.

Der Sandstein war und ist ein begehrter und hochwertiger Baustoff.

 
Kirche Cotta

Die Kirche Cotta gründet sich, so die Annahme auf den Resten der bereits im Jahr 1311 erwähnten Kapelle St. Nicolaus. Der Turm stammt aus dem Jahr 1618.