Die heutige
Gemeinde Dohma liegt südlich von Pirna und besteht aus den Ortsteilen Dohma, Cotta und Goes.
Die Gemeinde Dohma
entstand nach der letzten Gemeindegebietsreform aus den
Gemeinden Dohma und Cotta.
Mit seiner Basaltkuppe ist das Wahrzeichen von Cotta. Die
Basaltspitze des "Cottaer Spitzberges" erreicht eine Höhe von
390 m, ist
weit ins Land sichtbar und auch ein guter Aussichtspunkt.
Die heutige
Gemeinde Dohma liegt südlich von Pirna und besteht aus den Ortsteilen Dohma, Cotta und Goes.
Die Gemeinde Dohma
entstand nach der letzten Gemeindegebietsreform aus den
Gemeinden Dohma und Cotta.
Wichtige Erwerbsquelle in der Vergangenheit und
teilweise noch in der Gegenwart ist das Brechen von Sandstein.
Der Sandstein war und ist ein begehrter und hochwertiger
Baustoff. Schloss und Kirche in Großcotta bilden ein
sehenswertes Ensemble.
Dohma und Goes
Das
Gründungsjahr der Gemeinde Dohma liegt im 14. Jahrhundert,
nach dem durch Heinrich dem I. von Meißen der sächsische Osten
mit Bauern aus dem Westen besiedelt wurde.
Ein "Locator", der spätere
Ortsgründer, warb im Westen überzählige Bauernsöhne für die
Siedlung an. Er wurde im neuen Dorfe Dorfrichter und empfing als
Abfindung das Erbgericht mit Alkoholausschank. Das Richteramt
war erblich. Jeder
der Kolonisten bekam eine Hufe, das hieß, so viel Land, daß er
mit seiner Familie davon leben konnte. Im Grundbuch läßt sich
noch heute die Form dieser Gehöfte nachweisen.
Die Dorfanlage von Goes als Rundling ist noch heute gut
erkennbar.
Die Dörfer Dohma und Goes vereinigten sich bereits 1994. Die
Siedlungsform von Goes ist ein typischer Rundling mit Dorfteich
in der Mitte. Die Siedlungsform des Rundlings ist im Landkreis
Sächsische Schweiz nur an wenigen Stellen zu finden.
Schloss und Kirche in Großcotta bilden ein
sehenswertes Ensemble.
Cotta
Ursprünglich war Cotta in Groß- und Kleincotta unterteilt. Im
Jahr 1950 erfolgte der Zusammenschluss der Dörfer. Die Gründung
von Großcotta geht auf das Jahr 1307 zurück. Auf Grund seiner
Lage an einem alten Handelsweg, war das Dorf häufig den
Auswirkungen von Truppenbewegungen ausgesetzt.
Wenn man nach einem Wahrzeichen des Ortsteiles Cotta sucht, so
findet man ihn im "Cottaer Spitzberg".
Schloss Cotta
Schloss
Cotta im Ortsteil Großcotta. Das Schloss wurde
im Jahr 1650 erbaut und erhielt im Jahr 1840 sein heutiges
Aussehen.
Schloss und Kirche in Großcotta bilden ein
sehenswertes Ensemble.
Cottaer Spitzberg
Der Cottaer Spitzberg aus Richtung Krietzschwitz gesehen
Mit seiner Basaltkuppe ist das Wahrzeichen von Cotta. Die
Basaltspitze des "Cottaer Spitzberges" erreicht eine Höhe von
390 m, ist
weit ins Land sichtbar und auch ein guter Aussichtspunkt.
Wichtige Erwerbsquelle in der Vergangenheit und teilweise noch
in der Gegenwart ist das Brechen von Sandstein.
Der Sandstein war und ist ein begehrter und hochwertiger
Baustoff.
Kirche Cotta
Die Kirche Cotta
gründet sich, so die Annahme auf den Resten der bereits im Jahr 1311
erwähnten Kapelle St. Nicolaus. Der Turm stammt aus dem Jahr 1618.