Einen "Kraft- und Prachtplatz der Natur" nannte der Romantiker
Theodor Körner den Kurort Bad Schandau. Wunderschön an der
Mündung der Kirnitzsch gelegen, ist die Stadt der älteste und
zentral gelegene Urlauberort der Sächsischen Schweiz. Die Stadt
selbst und das Umfeld bieten viele Sehenswürdigkeiten. Das
Schrammsteingebiet mit seinen markanten Sandsteinfelsen im
Nationalpark gelegen, bildet die "Skyline" des Bäderortes.
Der historische Personenaufzug nach Ostrau ist eine 50 m hohe
freistehende Eisenkonstruktion, die zum höher gelegenen Ortsteil
Ostrau führt. Der Hotelier Rudolf Sendig ließ diesen elektrisch
betriebenen Aufzug 1904 durch die Firmen Kelle & Hildemann
(Eisenkonstruktion) und Kühnscherf & Söhne (Aufzug) errichten.
Am Ostersonntag 1905 wurde der Aufzug offiziell eingeweiht, eine
Restaurierung der seit 1954 denkmalgeschützten
Nietfachwerkkonstruktion erfolgte 1989-1990. Wegen der Aussicht
über die Landschaft um Bad Schandau, aber auch wegen der
dezenten Jugendstilornamentik ist eine Fahrt mit diesem
technischen Denkmal empfehlenswert.
Die Stadt und ihre
Ortsteile
Bad Schandau, dass seit 1920 den Titel "Bad" führen darf, gehört
mit Sicherheit zu den bekanntesten Kur- und Bäderorten der
Sächsischen Schweiz. Bereits 1730 wurde mit der Entdeckung einer
als Gesundbrunnen ausgewiesenen Quelle die Tradition des
Badewesens begründet. Im Jahr 1799 entstand das erste Bäderhaus
in der Stadt. Die Kirnitzschtal- Klinik und die Falkenstein-
Klinik sind mit ihren Angeboten Grundstein eines modernen
Kurwesens im oberen Elbtal. Die Stadt an der Elbe zieht jedes
Jahr viele Gäste an. Zahlreiche Hotels und Pensionen bieten dem
Gast Unterkunft.
Der
Tourismusverband Sächsische Schweiz
beschreibt Bad Schandau in folgender Weise: "Erholungs- und
Kneippkurort Bad Schandau. Einen "Kraft- und Prachtplatz der
Natur" nannte der Romantiker Theodor Körner den Kurort Bad
Schandau. Wunderschön an der Mündung der Kirnitzsch gelegen, ist
die Stadt der älteste und zentral gelegene Urlauberort der
Sächsischen Schweiz. Das Städtchen liegt unmittelbar am Nationalpark.
Es erstreckt sich längs des Elbtals.
Hinter der geschlossenen Häuserfront der Elbpromenade verbirgt
sich eine typische altdeutsche Stadtanlage.
Neben
dem Stadtkern haben auch die Ortsteile Ostrau, Postelwitz,
Schmilka und
Krippen
ihre besonderen Reize. Der Stadtteil Postelwitz mit seinen
kleinen Häusern schließt sich in enger Elblage langgestreckt an
die Stadt an, der Stadtteil Ostrau liegt auf dem Plateau der
"Ostrauer Scheibe" in ruhiger sonniger Lage, der Stadtteil
Schmilka liegt 6 km vom Stadtkern entfernt in ruhiger Lage,
unmittelbar an der Grenze zu Tschechien in einem kleinen, steil
ansteigenden Tal. Der Stadtteil Krippen liegt auf der linken
Elbseite lang gestreckt in dem vom Krippenbach durchflossenen
Krippengrund.".
Marktplatz Bad Schandau
Bad Schandaus rechtselbische
Stadtsilhouette wird durch die die Elbe säumenden Hotels der
Gründerzeit, die zwei Elbbrücken und die Johanniskirche geprägt.
Die massige evangelische
Stadtkirche mit ihrem achteckigen Westturm besteht in ihrer
heutigen Form seit 1671. Die laternenbekrönte Barockhaube
erhielt der Turm 1711 nach einem Stadtbrand. Die Innengestaltung
der Kirche mit hölzerner Kassettendecke, einstöckigen Emporen
und farbigen Fenstern im Altarraum ist das Ergebnis der
grundlegenden Umgestaltung 1876/77. Besonders wertvoll ist der
zweigeschossige Renaissancealtar aus Sandstein, den der Dresdner
Bildhauer Hans Walther II. ursprünglich für die Dresdner
Kreuzkirche schuf und der von 1760 bis 1902 in der Dresdner
Annenkirche stand.
Am 15. April
2003 wurde das Nationalparkhaus in Anwesenheit zahlreicher
Persönlichkeiten wiedereröffnet. Damit steht eine der großen
öffentlichen Einrichtungen in Bad Schandau den Einwohnern und
unseren Gästen für einen Besuch offen. Dieses Haus das vom
Augusthochwasser 2002 schwer betroffen war, soll dem Besucher
einen Überblick zur Entstehung des Elbsandsteingebirges bis hin
zu den zahlreichen Verflechtungen zwischen Mensch und Natur
in der Sächsischen Schweiz geben.
Die
Kirnitzschtalbahn
fährt von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Mitten
im Nationalpark gelegen, ist diese Straßenbahn wohl einzigartig
.
Toskanatherme
Eröffnung im Frühjahr, Zerstörung
der gesamten Technik des Hauses durch die Jahrhundertflut, ein
neuer Betreiber mit neuem Konzept und schließlich Wiederaufbau
des Bades. Baden in Licht und Musik, ein neues
High light in der Sächsischen Schweiz. Das Konzept wurde
erfolgreich in Bad Sulza und Berlin am Markt etabliert. Seit dem
01. Oktober 2004 kann sich der Gast auch in derToskana Therme in Bad Schandau verwöhnen lassen.
Das
Kirnitzschtal
Mitten im
Nationalpark führt die Kirnitzschtalstraße bis nach
Hinterhermsdorf hinauf an die böhmische Grenze. Einen guten Teil
des Weges kann man im Tal der
Kirnitzschmit der einzigen
Straßenbahn Deutschlands mitten im Nationalpark zurück legen. Am
Lichtenhainer Wasserfall angelangt, wird zum Spaß der
jungen Gäste und auch der Erwachsenen durch den Wirt höchst
persönlich der Wasserfall durch ziehen eines Schottes ausgelöst.
Im gesamten Kirnitzschtal laden zahlreiche Gaststätten und
Mühlen dazu ein, Halt zu machen.