Letzte Aktualisierung: 19.02.2011 Sächsische Schweiz Portal

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Bad Gottleuba Berggießhübel

Die Stadt Bad Gottleuba- Berggießhübel liegt südlich von Pirna, am Oberlauf der Gottleuba. Die Kur- und Bäderorte Bad Gottleuba und Berggießhübel wurden im Rahmen der Gemeindegebietsreform zusammen gelegt. Bereits 1731 erteilte August der Starke ein Badeprivileg für Berggießhübel und seit 1797 ist die Heilkraft des "Johann- Georgen- Brunnens" bekannt. Gottleuba wurde 1937 der Titel Bad zuerkannt.

 
             
 

Berggießhübel

Berggießhübel

Berggießhübel das Haus des Gastes

Bad Gottleuba der Marktbrunnen

Bad Gottleuba oberhalb des Gasthofs Hillig

Bad Gottleuba ein Blick in die Hauptstraße

 
             
 
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Die Stadt und ihre Ortsteile

Die Stadt Bad Gottleuba- Berggießhübel liegt südlich von Pirna an der Grenze zum Osterzgebirge, am Oberlauf der Gottleuba. Die Kur- und Bäderorte Bad Gottleuba und Berggießhübel wurden im Rahmen der Gemeindegebietsreform 1994 zusammen gelegt. Die vormals bestehenden Kommunen Stadt Bad Gottleuba, Stadt Berggießhübel, Gemeinde Langenhennersdorf und Gemeinde Bahratal wurden wurden Ortschaften.

Bad Gottleuba - Berggießhübel, ist als Kur- und Erholungsort international anerkannt und liegt in einem weiten Talkessel inmitten idyllischer waldreicher Landschaft, zwischen Sächsisch-Böhmischer Schweiz und Osterzgebirge. Das an Naturschönheiten reiche Tal des Flüsschens Gottleuba trennt das Erzgebirge vom westlichen Teil der Sächsischen Schweiz.


 

Die Region war in den vergangenen Jahrhunderten durch Bergbau geprägt. Eine schriftliche Nachricht findet sich im Jahr 1388. Vermutlich ist auch darin der eigentliche Grund für die Gründung der heutigen Gemeinden zu suchen. Vornehmlich der Abbau von Eisenerz, aber auch Silber, Kupfer und Zinn wurden in den Ausläufern des Osterzgebirges gefunden. Bis zum Jahr 1889 ist der Abbau von Erz nachgewiesen.

Das traditionelle Kur- und Bäderwesen ist auch heute Hauptarbeitgeber. Bereits 1731 erteilte August der Starke ein Badeprivileg für Berggießhübel und seit 1797 ist die Heilkraft des "Johann- Georgen- Brunnens" bekannt. Gottleuba wurde 1937 der Titel Bad zuerkannt. Das erste Badehaus entstand dort 1913. Die Kurklinik Bad Gottleuba und die Median Klinik in Berggießhübel wurden seit Beginn der 90er Jahre zu modernen Einrichtungen mit einem breiten Angebot ausgebaut.

 

 

Ortsteile

Bad Gottleuba, Berggießhübel, Langenhenners-dorf, Bahratal

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Gottleubatalsperre

Die Talsperre Gottleuba dient der Trinkwasserversorgung im Raum Pirna, dem Hochwasserschutz, und in eher geringem Maße der Stromerzeugung. Die Talsperre wurde 1965-1974 in der Nähe von Bad Gottleuba im Osterzgebirge erbaut (Inbetriebnahme 1974, Fertigstellung 1976). Das gestaute Gewässer ist die Gottleuba.



Die Staumauer der Talsperre Gottleuba ist eine gerade Gewichtsstaumauer aus Beton. Sie ist nach der Höhe des Absperrbauwerkes über dem tiefsten Punkt der Gründungssohle die höchste Talsperre im Freistaat Sachsen vor der Talsperre Eibenstock.

Oberhalb der Staumauer gibt es einen Aussichtspunkt, von dem aus man den Stausee überblicken kann. Die Staumauer selbst ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Baden und Freizeitsport im Stausee ist ebenfalls nicht möglich, da es eine Trinkwassertalsperre ist, aber das Wandern rund um den Stausee ist möglich.
 

Durch die Neuerschließung des Altbergbaus „Marie Louise Stolln“ mit dem Grubenfeld des „Mutter Gottes Lager“ als Besucherbergwerk und Schaffung eines Bereiches zur Nutzung als Heilstollen zur therapeutischen Behandlung von Patienten hat der Kurort eine weitere Attraktivität gewonnen.



Neben therapeutischen Anwendungen ist die besondere Attraktion die „Erlebniswelt historischer Bergbau“ im Stolln mit Darstellung historischer Szenen, entlang der alten Eisenstraße mit Durchwanderung des Bergwerks, wird den Gästen eine Attraktion geboten.

Auch wurde durch den Umbau des „Scheidehauses“ eine binationale Bildungsstätte mit integrierten Einrichtungen, wie Multivisionsshow, Vortragsräumen, musealen Ausstellungsflächen und Serviceräumen für den Besucher- und Heilstollen geschaffen wo man sich wohl fühlen und erholen kann. Kommen Sie doch einfach vorbei.

info@marie-louise-stolln.de
 

 
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