Die Stadt Bad Gottleuba- Berggießhübel liegt südlich von Pirna,
am Oberlauf der Gottleuba. Die Kur- und Bäderorte Bad Gottleuba
und Berggießhübel wurden im Rahmen der Gemeindegebietsreform
zusammen gelegt. Bereits 1731 erteilte August der Starke ein
Badeprivileg für Berggießhübel und seit 1797 ist die Heilkraft
des "Johann- Georgen- Brunnens" bekannt. Gottleuba wurde 1937
der Titel Bad zuerkannt.
Die Stadt Bad Gottleuba- Berggießhübel liegt südlich von Pirna
an der Grenze zum Osterzgebirge,
am Oberlauf der Gottleuba. Die Kur- und Bäderorte Bad Gottleuba
und Berggießhübel wurden im Rahmen der Gemeindegebietsreform
1994 zusammen gelegt. Die vormals bestehenden Kommunen Stadt
Bad Gottleuba, Stadt
Berggießhübel, Gemeinde
Langenhennersdorf und Gemeinde
Bahratal wurden wurden Ortschaften.
Bad Gottleuba - Berggießhübel, ist als Kur- und Erholungsort
international anerkannt und liegt in einem weiten Talkessel
inmitten idyllischer waldreicher Landschaft, zwischen
Sächsisch-Böhmischer Schweiz und Osterzgebirge. Das an
Naturschönheiten reiche Tal des Flüsschens Gottleuba trennt das
Erzgebirge vom westlichen Teil der Sächsischen Schweiz.
Die Region war in den vergangenen Jahrhunderten durch Bergbau
geprägt. Eine schriftliche Nachricht findet sich im Jahr 1388.
Vermutlich ist auch darin der eigentliche Grund für die Gründung
der heutigen Gemeinden zu suchen. Vornehmlich der Abbau von
Eisenerz, aber auch Silber, Kupfer und Zinn wurden in den
Ausläufern des Osterzgebirges gefunden. Bis zum Jahr 1889 ist
der Abbau von Erz nachgewiesen.
Das traditionelle Kur- und Bäderwesen ist auch heute
Hauptarbeitgeber. Bereits 1731 erteilte August der Starke ein
Badeprivileg für Berggießhübel und seit 1797 ist die Heilkraft
des "Johann- Georgen- Brunnens" bekannt. Gottleuba wurde 1937
der Titel Bad zuerkannt. Das erste Badehaus entstand dort 1913.
Die Kurklinik Bad Gottleuba und die Median Klinik in
Berggießhübel wurden seit Beginn der 90er Jahre zu modernen
Einrichtungen mit einem breiten Angebot ausgebaut.
Die Talsperre
Gottleuba dient der Trinkwasserversorgung im Raum Pirna, dem
Hochwasserschutz, und in eher geringem Maße der Stromerzeugung.
Die Talsperre wurde 1965-1974 in der Nähe von Bad Gottleuba im
Osterzgebirge erbaut (Inbetriebnahme 1974, Fertigstellung 1976).
Das gestaute Gewässer ist die Gottleuba.
Die Staumauer der Talsperre Gottleuba ist eine gerade
Gewichtsstaumauer aus Beton. Sie ist nach der Höhe des
Absperrbauwerkes über dem tiefsten Punkt der Gründungssohle die
höchste Talsperre im Freistaat Sachsen vor der Talsperre
Eibenstock.
Oberhalb der Staumauer gibt es einen Aussichtspunkt, von dem aus
man den Stausee überblicken kann. Die Staumauer selbst ist für
die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Baden und Freizeitsport im
Stausee ist ebenfalls nicht möglich, da es eine
Trinkwassertalsperre ist, aber das Wandern rund um den Stausee
ist möglich.
Durch die Neuerschließung des
Altbergbaus „Marie Louise Stolln“ mit dem Grubenfeld des „Mutter
Gottes Lager“ als Besucherbergwerk und Schaffung eines Bereiches
zur Nutzung als Heilstollen zur therapeutischen Behandlung von
Patienten hat der Kurort eine weitere Attraktivität gewonnen.
Neben therapeutischen Anwendungen ist die besondere Attraktion
die „Erlebniswelt historischer Bergbau“ im Stolln mit
Darstellung historischer Szenen, entlang der alten Eisenstraße
mit Durchwanderung des Bergwerks, wird den Gästen eine
Attraktion geboten.
Auch wurde durch den Umbau des „Scheidehauses“ eine binationale
Bildungsstätte mit integrierten Einrichtungen, wie
Multivisionsshow, Vortragsräumen, musealen Ausstellungsflächen
und Serviceräumen für den Besucher- und Heilstollen geschaffen
wo man sich wohl fühlen und erholen kann. Kommen Sie doch
einfach vorbei.